Schulter-Arm-Syndrome



  • Bewegungseinschränkungen beim Drehen des Kopfes

  • Verkrampfungen in der Nacken-Schulter-oder Kiefermuskulatur

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel / duseliges Gefühl im Kopf

  • sporadisch auftretende Sehstörungen

  • Taubheit oder Kribbeln in den Armen bis zu eingeschlafenen Händen

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Der Nacken ist steif, schmerzt, lässt sich nur eingeschränkt bewegen. Mitunter strahlen die Schmerzen sogar in den Kopf-, Schulter-, Arm-, Rücken- und Brustbereich aus. Es kann sich hier um ein Schulter-Arm-Syndrom handeln.

Was ist da los?

Um das zu verstehen, muß man einen Blick auf die Anatomie in dieser Region werfen. Der Hals-Nackenbereich besteht aus sieben Wirbeln, den oberen Halswirbeln Atlas und Axis (medizinisch als C1 und C2 bezeichnet) und den fünf unteren Halswirbeln (C3 bis C7). Diese werden durch zwischenliegende Bandscheiben gepuffert.Die Bandscheiben sind also die Stoßdämpfer in der Wirbelsäule. Auf dem obersten Halswirbel sitzt der Kopf. Dieser hat das beachtliche Durchschnittsgewicht von 3500 bei Frauen und 4000 g bei Männern.

Kräftige Schulter- und Nackenmuskeln sorgen für Bewegung. Sie geben uns aber auch die nötige Stabilität, denn durch den Wirbelkanal wird ein Großteil der körperversorgendenNerven, vom Gehirn in die restliche Wirbelsäule, geführt.

Ganzheitliche Medizin

Im vorderen Bereich des Halses liegen Luft- und Speiseröhre mit dem Kehlkopf. Unterhalb des Kehlkopfs ist die Schilddrüse zu finden. Diese, der inneren Medizin zugehörige Strukturen, können bei krankhaften Veränderungen sogar eine Symptomatik im Nacken auslösen. Vergrößerte Organe oder schmerzhafte Reizungen führen zu Ausweichhaltungen und veränderten Bewegungsabläufen zum Beispiel beim Schlucken.

Oft sind aber vor allem muskuläre Verspannungen des Hals- und Schulterbereichs für die Bewegungseinschränkungen und Schmerzen verantwortlich. Diese entstehen in vielen Fällen durch eine vorgeschobene Kopfhaltung, die an eine Schildkröte erinnert.

In dieser Position müssen die Schulter - Nackenmuskeln das Gewicht des Kopfes dauerhaft über einen langen Hebel halten. Die Muskeln verkrampfen und werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Schmerz entsteht.

Mitunter können auch „verrenkte Halswirbel“- also Wirbel, die unter einseitiger muskulärer Spannung stehen und deren kleine Wirbelgelenke dadurch blockiert sind - für die Probleme mit verantwortlich sein.

Die Ursache finden

Langes Sitzen, Stress, Erkrankungen, Unfälle und manchmal sportliche Überanstrengung können die Ursache für Beschwerden darstellen. Die Arbeitssituation und Arbeitsplatzergonomie spielen nicht selten eine wichtige Rolle als Auslöser. Oft kann hier mit ergonomischen Tastaturen und Mäusen, höhenverstellbaren Schreibtischen und Sitzmöbeln Abhilfe geschaffen werden.

Entspannung und regelmäßiges körperliches Training bilden die Grundlage jeder sinnvollen Behandlung und Prävention. Bei wiederkehrenden Problemen muß eine medizinische Diagnostik zu Rate gezogen werden und den auslösenden Ursachen sollte nachgespürt werden.

Dabei betrachtet man Beschwerden im Hals- und Schulterbereich nie isoliert, denn die gesamte Körperstatik hat Auswirkungen. Die Halswirbelsäule ist nämlich an allen Bewegungen im Raum beteiligt.

Selbst die Augen oder die Zähne können eine Schmerzursache sein, weil sich, als Kompensation, die Muskulatur im Nacken anspannt.

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